Der Autofokus ist vorbildlich schnell und leise.
Sehr gut arbeitet der Bildstabilisator (heißt bei Nikon VR). Damit kann man um 2 bis 4 Belichtungsstufen länger belichten als ohne. Trotzdem ersetzt VR kein Stativ, und vor Verwackeln durch nervöse Hände schützt er auch nicht.
Die Naheinstellgrenze liegt bei 50 cm. Damit lassen sich schon beeindruckende Nahaufnahmen machen - wobei natürlich ein gutes Makroobjektiv bessere Ergebnisse liefert und vor allem auch deutlich kürzere Aufnahmeabstände erlaubt.
Im Telebereich liefert das Zoom scharfe, wenig verzeichnete Bilder.
Im Weitwinkelbereich zeigt die Optik eine wahrnehmbare kissenförmige Verzeichnung, die aber im Vergleich mit anderen Zooms als sehr akzeptabel angesehen werden muss. - Außerdem macht sich in solchen Weitwinkelbereichen die logische geometrische Verzeichnung bemerkbar. - Außer in extremeren Fällen oder z.B. in der Architekturfotografie dürfte die Verzeichnung der Optik in der Praxis nicht auffallen.
Insgesamt bin ich sehr beeindruckt von der Qualität und Handlichkeit dieses Objektivs. Es hat meine Erwartungen deutlich übertroffen. Es ist die ideale Optik für alle Nikon D-SLR-Fotografen, die wenig Gewicht mitschleppen wollen.
Diese Fotos eines Eifel-Spaziergangs (s. Post #28) habe ich alle mit dem Nikkor-Zoom 18 - 200 VR gemacht. Sie demonstrieren gut die Vielseitigkeit dieser Optik, die fast alles abdeckt, was man auf so einem Spaziergang fotografieren möchte.
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